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Etwas über Neufundländer: Wir freuen uns, dass Sie auf unsere Homepage gefunden haben und sich für einen Neufundländer interessieren. Bitte beachten Sie dabei, ein Neufundländer ist etwas Besonderes. Er ist kein Schäferhund, der aufs Wort gehorcht (eher aufs zweite) und auch kein Schoßhund (obwohl er sich oft dafür hält). Ein Neufundländer bringt Dreck mit in die Wohnung entweder Sie sind ein Putzteufel oder Sie leben damit. Ein Neufundländer ist dem Grunde heraus ein gutmütiger und freundlicher Hund. Er begrüßt jeden Fremden und Bekannten mit wahrer Freude. Suchen Sie sich Ihre Freunde also gut aus, da ein Neufi groß und haarig ist, außerdem kann er mit seinen schmutzigen Tatzen durchaus die helle Kleidung etwas farbiger gestalten. Die Haare könnten Sie evtl. auch im Essen wieder finden und etwas ganz Wichtiges: er kann sabbern! Egal ob Hündin oder Rüde gerade bei einem tollen Duft läuft ihm das Wasser im Munde zusammen (uns nicht auch?). Der Neufundländer liebt das Wasser sowie seine täglichen Spaziergänge und seine Familie! Seine Familie beschützt er, ohne abgerichtet zu werden, rein aus seinem Beschützerinstinkt heraus. Dafür verlangt er nur Ihre Liebe und Zuneigung. Das Wort "Familie" ist sehr wichtig für einen Neufundländer bedenken Sie das vor der Anschaffung. Er ist auf keinen Fall ein Zwingerhund oder ein Kettenhund. Es ist kein Tier, welches über mehrere Stunden (oder den ganzen Tag) alleine bleibt, auch über die Urlaubsplanung sollte man sich Gedanken machen. Dieser Hund braucht seine Streicheleinheiten und Liebkosungen wie ein kleines Kind. Er ist ein Familienmitglied! Trotzdem sollte eine konsequente Erziehung im Welpenalter nicht fehlen, denn auch hier gilt das Sprichwort: "Was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmer mehr". Denken Sie daran, dass er regelmäßig gebürstet, gekämmt und ggf. auch gewaschen werden muss. Gerne geben wir Ihnen hier einige Ratschläge. Den großen Garten braucht ein Neufundländer nicht, aber ein Stück freie Natur schon, denn er liebt es im Freien herumzuliegen. Ach, und etwas ganz Wichtiges: Ein Neufi dekoriert gerne den Garten, ob es "nur" kleine Löcher sind, um den Bauch zu kühlen, oder ob er meint, Bonsai-Mode sei wieder IN. Manchmal könnten auch die Blumen an einem falschen Platz gepflanzt sein oder schmecken doch so lecker (u. a. Sonnenblumen, Sonnenhut, Glockenblumen). Beachten Sie, dass ein so großer Hund, wenn er mal krank sein sollte, auf Grund seiner Körpermasse mehr oder stärkere Medikamente braucht, was oftmals teurer als bei kleinen Hunden ist. Auch die Entwurmungen und die jährlichen Impfungen sollten nicht fehlen. Entgegen der Meinung, ein Neufundländer frisst Mengen (Tonnen!) an Futter, muss man sagen, dass er weniger Futter benötigt, als ein Schäferhund. Es sind bei einem ausgewachsenen Neufi ca. 500 g am Tag. Man kann das Futter selber zubereiten oder ein gutes Trockenfutter geben. Obst und Gemüse dürfen natürlich nie fehlen . Auch hier, bei der Ernährung, klärt sie der Züchter auf. Die Aufzucht ist sehr wichtig: die Ernährung und die Haltung in der Wachstumsphase sind einer der Grundsteine für einen gesunden Neufundländer. Hier beraten wir unsere Welpenkäufer selbstverständlich gern. Sie sehen, ein Neufi ist nicht einfach in der Haltung und der Pflege: aber wir lieben diese großen, pelzigen und sanftmütigen Riesen. Wir können uns keine besseren, liebevolleren und ehrlichen Begleiter für unsere Kinder und uns vorstellen. Wir hoffen, wir haben Sie nicht ganz verschreckt oder Sie haben diese Ausführungen mit einem Schmunzeln begleitet und sehen keine Probleme eines Zusammenlebens mit einem Neufundländer dann würden wir uns über ein Gespräch oder ein Besuch von Ihnen gerne freuen. Nicole Rieck P.S. Uns wurde zugetragen, dass wir doch bitte darauf hinweisen sollen, dass der Neufundländer "färbt", d. h. seine Lieblingsecke oder -wand könnte nach einiger Zeit dunkel bis schwarz aussehen! |
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